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DVD Review » Creep
 
Info:
 
Titel : Creep
Originaltitel : Creep
Verkauf : ab dem 22.07.2005
Land/Jahr : Deutschland, Großbritannien/2004
Label : X-Verleih
Laufzeit : ca 82 min.
FSK : ab 16 Jahren
Bild : Widescreen (2.35:1 - anamorph)
Ton : Dolby Digital 5.1 (Deutsch), Dolby Digital 5.1 (Englisch)
Untertitel : Deutsch
RC-Code : RC2
Darsteller : Franka Potente, Jeremy Sheffield, Kelly Scott, Ken Campell, Paul Rattray, Sean Harris, Vas Blackwood
Regie : Christopher Smith
 
Wertung:
 
 » Film : 3.0/5.0
   
   
   
   
   
 » Bild : 4.0/5.0
   
   
   
   
   
 » Ton : 4.5/5.0
   
   
   
   
   
 » Bonus : 3.5/5.0
   
   
   
   
   
 » Gesamt : 4.0/5.0
   
   
   
   
   
 
Film (3.0):
 
Creep ist das Regie-Erstlingswerk des Briten Christopher Smith. Dies ist allerdings nicht negativ zu sehen, denn oftmals sind es gerade die ersten Werke, die von besonderer Kreativität zeugen. Nun, "besonders kreativ" ist Creep zwar nicht, dafür ist aber zu erkennen, dass versucht wurde, die ausgetretenen Pfade des Genres gelegentlich zu verlassen…

Wie bei anderen Vertretern des Genres hat aber auch Creep mit einigen "Logik-Problemen" zu kämpfen um die Hauptdarstellerin in die gewünschte missliche Lage zu versetzen.

Nach einem kurzen Einstieg in Form einer Party, auf der sich Kate, gespielt von Franka Potente, befindet, stellt sie fest, dass ihre Freundin, mit der sie zusammen zur nächsten Party (auf der sich George Clooney befinden soll), fahren wollte, bereits auf dem Weg dorthin ist.
Natürlich ist kein Taxi zu bekommen und so bleibt schließlich nur die U-Bahn als Transportmittel übrig.
Auf die U-Bahn wartend nickt Kate allerdings ein, und als sie wieder aufwacht, ist sie ganz allein und der letzte Zug bereits abgefahren.
Etwas irritiert geht sie zurück zum Eingang und stellt fest, dass dieser bereits verschlossen ist. Leider hat ihr Handy keinen Empfang, so dass sie telefonisch niemanden erreichen kann. Natürlich funktionieren auch die Münz-Telefone in der U-Bahn nicht, denn ansonsten könnte sie ja Hilfe holen und der Film wäre vorbei.
An dieser Stelle befindet sich der Knackpunkt des Films. Kann man das Konstrukt, welches zu dieser Situation führte, akzeptieren, steht dem weiteren Filmgenuss nichts im Wege, ansonsten wird es allerdings schwer.
Gefangen in der U-Bahn (gedreht wurde übrigens unter anderem auch in einer echten U-Bahn Station) hört Kate plötzlich doch noch einen Zug ankommen und steigt ein. Nach einem unerwarteten Zusammentreffen mit einem Bekannten, der ihr von der Party gefolgt ist, wird dieser das erste Opfer des Creep, von dem allerdings zu diesem Zeitpunkt noch nichts zu sehen, sondern nur zu hören ist. Dafür sorgen aber die weiteren Opfer für einen stetig steigenden Angst-Level bei Kate und auch beim Zuschauer stellt sich ein gewisses Unbehagen ein, wenn die Schreie der Opfer aus allen Richtungen zu vernehmen sind.

Die größte Stärke von "Creep" ist seine stimmige und dichte Atmosphäre in den endlosen, teils hellen, teils dunklen Gängen der verlassenen U-Bahn. Die erste Hälfte des Films ist durchaus spannend inszeniert und weist einige Parallelen zu "Alien" auf. Nachdem Kate allerdings vom Creep gefangen wurde und dieser auch im weiteren Verlauf sehr oft und auch lange gezeigt wird, sinkt die Spannung deutlich. Auch der Stil des Films ändert sich, denn die Morde, die bislang nicht, oder nur undeutlich gezeigt wurden, werden nun sehr explizit und detailliert dargestellt, was mich zur FSK16-Einstufung des Film führt.
Was hier gezeigt wird kann getrost als heftig bezeichnet werden, und hätte meiner Meinung nach eine 18er Einstufung erhalten müssen.
 
Bild (4.0):
 
Das Bild von "Creep" schlägt sich gut. Dropouts oder Verschmutzungen sucht man vergeblich, was man aber bei einem Film aus dem Jahr 2004 auch nicht anders erwartet. Die Schärfe bei Nahaufnahmen ist gut, betrachtet man sich allerdings die tieferen Bildbereiche, wirkt das Bild in einigen Szenen fast schon unscharf (z.B. bei Zeitindex 09:34).
Die Farbwiedergabe überzeugt, kann aber bis auf die Farbe Rot nicht als natürlich bezeichnet werden, was aber auch so beabsichtigt ist. Keinen Anlass zur Kritik bietet der Kontrast, der zwar etwas hart ausgefallen ist, dafür aber auch bei den vielen dunklen Szene noch genügend Details erkennen lässt.
 
Ton (4.5):
 
Das Highlight von "Creep" ist mit Abstand der Ton, welcher in Dolby Digital 5.1 sowohl in Englisch, als auch in Deutsch vorliegt.
Die Sprach- oder im weiteren Verlauf auch Schreiverständlichkeit gibt keinen Anlass zur Kritik, negative Einflüsse wie Rauschen oder Knackser gibt es nicht.
Bereits zu Anfang in der Party-Sequenz wird deutlich, dass der LFE-Spur einige Aufmerksamkeit zu Teil wurde, denn der Subwoofer wird an den richtigen Stellen ordentlich mit Arbeit versorgt.
Vorbildlich und überaus wichtig für einen atmosphärischen Horror-Film ist die Einbindung der hinteren Lautsprecher. Nicht nur die Musik erklingt aus allen Lautsprechern, auch die Umgebungsgeräusche kommen aus allen Richtungen, so dass man fast das Gefühl hat, der Creep schleiche hinter einem durch das Wohnzimmer.
Darüber hinaus sind auch direktionale Effekte kein Fremdwort für die beiden Tonspuren, und als Höhepunkt bekommt man in einer Sequenz (Zeitindex 1:05:34 bis 1:05:55) sogar Stimmen serviert, die sich um einen herum bewegen.
 
Bonus (3.5):
 
Die Quantität des Bonus-Materials hält sich aufgrund der Tatsache, dass nur eine DVD zur Verfügung steht zwar in Grenzen, dafür ist aber das Nötigste an Board.
An erster Stelle steht das interessante Making Off (34:14), dass über verschiedene Aspekte der Produktion informiert.
Danach folgen zwei Featurettes über die Ausstattung (10:42) und die Make Up Effekte (10:22).
Anschließend folgt der Punkt "Frightfest 2004". Hier wurden dem Regisseur und der Hauptdarstellerin auf dem gleichnamigen Event zahlreiche Fragen gestellt, die zum Teil recht amüsant beantwortet werden. Als nächstes stehen zwei Punkte über einen alternativen Anfang (04:15) und ein alternatives Ende auf dem Programm, die vom Regisseur erläutert werden. Danach gibt es eine "Entfernte OP-Szene" (02:16) zu bewundern, die zwar optisch verfremdet ist, aber immer noch genügend eklige Details erkennen lässt, um zu prüfen, ob man noch immer die Kontrolle über den aktuellen Mageninhalt besitzt.
Die letzten beiden Extras sind zum Einen der offizielle Trailer und zum Anderen die Biografien (8 Stück) der wichtigsten Beteiligten. Darüber hinaus können alle Beiträge auf Wunsch Deutsch untertitelt werden.
 
Fazit (4.0):
 
"Creep" kann bis zur Mitte des Films besonders aus atmosphärischer Sicht überzeugen (wenn man es schafft die arg konstruierte Situation zu Beginn zu akzeptieren), fällt danach allerdings spannungstechnisch ab, was vor allem an der zu häufigen und langen Darstellung des "Monsters" liegt.
Für Genre-Fans ist "Creep" eine Empfehlung wert, wer allerdings über einen nervösen Magen verfügt, sollte um den Film einen großen Bogen machen.
Das Bild bietet zwar einige kleinere Schwächen, wie die unbefriedigende Tiefenschärfe, kann aber ansonsten überzeugen.
Das Highlight sind allerdings die beiden Tonspuren in Dolby Digital 5.1, die nicht nur mit ordentlicher Beschäftigung für den Subwoofer aufwarten, sondern auch die hinteren Lautsprecher sehr schön in das Geschehen mit einbeziehen und darüber hinaus auch noch direktionale Effekte und ein kleines Surround-Highlight zu bieten haben.
Das Bonusmaterial fällt zwar aufgrund der Beschränkung auf eine DVD nicht sonderlich umfangreich aus, dafür ist aber das Wichtigste in zufrieden stellender Qualität an Board.
 
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Autor: Markus Wieland
Datum: 13.03.2006
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